Klimawandel ist Schmarrn

Phhuuuu, ständig wird man zugedröhnt mit diesem Thema. Das macht ähnlich aggressiv, wie das ewige Lied von der US-Immobilienkrise, die vermutlich noch in 10 Jahren die Aktienmärkte transaliert.

Und, ne klar, meine 10 Aktien sind auch mal gerade bisserle runterbörsengecrasht, und klar, die Polkappen schmelzen alle rasant ab, und ja die Dürren überall sind unmittelbare Folge der expandierenden chinesischen Wirtschaft, die alle Ressourcen wegfrisst und gleichzeitig nur den CO2-Ausstoß im Kopf hat und jawoll, alle Hurrikans im Golf von Mexiko gibt es erst seit dem Klimawandel, und ja, der Golfstrom wird bald abreißen und Schätzings “Schwarm” kommt auch bald nicht ins Kino in die Realität.

Nein, aber mal den Ernst beiseite: diese Politikergläubigkeit macht ja rasend. Da kommt ein UN-Klimarat (abgesehen davon, dass die UN noch nie ein handfestes Problem hat wirklich lösen können), legt fest, dass es (fast) zu spät ist und fertig. Gut, unsere deutschen Politiker springen auf den Zug auf, weil sie geile Steuererhöhungsvarianten mit sich herumtragen (Ökosteuer haben wir schon lange vergessen - Sprit wird eh immer teuerer - völlig egal) .

Ich denke, ein großer Teil der “Global Warming” (bei CNN gehört) ist unabhängig von unserem “menschlichen” Zutun Teil des ständigen Wandels unseres Weltklimas. Bereits früher gab es in Mitteleuropa subtropische Verhältnisse (heute freuen wir uns über die schöne Stein- oder Braunkohle) und auch den bekannten tertiären Eispanzer gab es bei “uns”.

Fakt ist, dass der Klimawandel weltweite Probleme mit sich bringt. Das ist aber in solchen Zeiten des Wandels schon immer so gewesen. Unsere geliebten Dinosaurier werden “wissen”, wovon die Rede ist. Da hilft kein Jammern, sondern nur Akzeptanz und Respekt vor der Natur. Zur Natur gehört auch, dass dieser Planet dadurch ggf. nicht mehr die prognostizierten 13 Mrd. Menschen ernähren kann, sondern ggf. nur noch 8,5 Mrd. Menschen.

Es ist wirklich ein Witz, zu glauben, dass wir ALLE zusammen mit einem “besseren” Bewustsein oder den Verzicht auf den Individualverkehr irgendwas bewegen könnten. Das Klima wird sich ändern. Die Weltbevölkerung wird weiter wachsen, die Polkappen werden weiter abschmelzen. Wir werden weiter CO2 (mit unseren Lungen, mit unseren Kraftwerken und mit unseren Autos) ausatmen und damit unseren Tropenwäldern (soweit vorhanden) weiter Nahrung zuführen.

Wir sollten m. E. Konzepte entwickeln, die weltweite Bevölkerungsentwicklung einzudämmen und u.a. den Klimawandel als Möglichkeit ansehen, zu lernen, mit schnelleren globalen Veränderung besser umgehen zu können.

Den Klimawandel gibt es, ob wir wollen oder nicht. Es ist zu spät (oder es kommt sowieso Al)!

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